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Flugaufnahme vom Johanneshof

Aktuelles

Ab dem 05. November schließen wir unser Haus dieses Jahr etwas früher um umfangreiche Umbauarbeiten durchzuführen...

Machen Sie es sich einfach ... mit einem unserer Wellnesspakete. Gewünschte Aufenthaltsdauer aussuchen und verwöhnen lassen...


Die Schrothkur ist ein ganzheitliches Naturheilverfahren...

...Bei dem der Körper gründlich entsäuert und entgiftet wird.

In unserem anerkannten Schrothkurbetrieb sind Sie hier in besten Händen.
Nachweislich wohnt ein ganzes Ärzteteam in unserem Körper, das sich um unsere Gesundheit kümmert. Doch aktivieren müssen wir es selber! Mit etwas Selbstdisziplin, Willenskraft und der Hilfe vier Schroth'scher Regeln kann sich der Körper selbst heilen und Krankheiten vorbeugen.

Wie so oft in der Geschichte der Naturheilmedizin hat auch Johann Schroth seine Anwendungen zunächst an sich selbst erprobt. Die Verpflanzung der Schroth´schen Heilkur von ihrem Ursprungsort Niederlindewiese nach Oberstaufen erfolgte 1947. "Der gute Ruf Oberstaufens als Luftkurort und Wintersportplatz schien mir eine ideale Basis die Original Schrothkur mit ihren großartigen Heilerfolgen hier neu einzuführen", so Dr. Brosig.

Die 4 Säulen der Schrothkur sind:

1. Die Schroth'sche Kost

Die Schrothkur hat nichts mit Körneressen zu tun. Die Schroth'sche Diät ist das Herzstück der Schrothkur. Sie basiert auf den Jahrtausende alten Prinzipien des Heilfastens. Der Gast bekommt eine kalorienreduzierte, überwiegend basische Kost ohne tierisches Eiweiß und Fett, die nahezu salzfrei ist.

Die Kost muss so reizarm wie möglich sein, um den Verdauungsprozess einfach und unbelastet ablaufen zu lassen. Nur gekochtes und gedünstetes Gemüse und Obst in Form von Kompotten ist reizarm und entlastet den Darm im Gegensatz zu Rohkost. Daneben werden Reis, Graupen, Kräuter, Grieß, getrocknete Pflaumen und Aprikosen sowie Kurgebäck gereicht. Dadurch wird ein hoher Vitamin- und Mineralstoffgehalt gewährleistet.

Die ersten Tage erfordern hierbei sicherlich Disziplin, was jedoch nach einiger Zeit dazu führt, dass Dein Körper den größten Teil seiner Energie auf die Entschlackung und Entgiftung konzentriert. Das Hungergefühl lässt nach und verschwindet beinahe ganz.

Die Schrothkur kann und darf auf keinen Fall mit sogenannten Schlankheitsdiäten oder Schlankheitskuren verglichen werden, wenn auch der Gewichtsverlust eine angenehme Nebenerscheinung ist. Die Schroth'sche Diät stellt keine langfristig einzuhaltende Kostform sondern lediglich eine zeitlich begrenzte Fastenkur dar!

2. Schroth'sche Packung

Täglich außer sonntags wird der Gast von eigens hierfür ausgebildeten Packerinnen  in den frühen Morgenstunden (ab 4 Uhr) mit einer Tasse heißem Kräutertee geweckt. Ca. 10 Minuten später wird der von der Nachtruhe durchwärmte Körper in ein feuchtkaltes Leintuch gewickelt und mit trockenen warmen Packbetten zugedeckt.
Um eine rasche Erwärmung zu erzielen, werden bis zu 3 Wärmflaschen mit in die Packung gegeben.

Wirkung der Packung:

  • Anstieg der Körpertemperatur
  • Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte
  • Wachstumshemmung auf Bakterien, Förderung des Bakterienzerfalls
  • schmerzlindernd, krampflösend
  • beruhigend und ausgleichend auf die inneren Organe
  • chronisch-entzündliche Veränderungen werden aktiviert und damit einer Resorption zugeführt
  • die Haut wird trainiert, belebt und gekräftigt
  • Ausscheidung von Stoffwechselschlacken sowie körperfremder Substanzen wie Quecksilber, Chemikalien und Medikamente. Die Haut gilt dabei als "dritte Niere".

Während die Packung anfangs ungewohnt erscheint, entwickelt sie sich im Laufe der Kur in der Regel zu einem bewusst wahr genommenen und angenehm empfundenen Entgiftungsprozess. Vor allem das Nachruhen stellt das wirklich schöne an der Schroth'schen Packung dar: Gefühlsmäßig schwebt man im Bett und fühlt sich unheimlich leicht und sauber.

3. Die Schroth'sche Trinkverordnung

Der rhythmische Wechsel der kurärztlich individuell verordneten Flüssigkeitsmenge gibt dem Körper und dem Selbstheilungs-Prozess einen weiteren Impuls und unterstützt somit die Gewebsdrainage im Organismus.

Während der Trockentage entsteht ein Sog aus dem Zwischengewebe in das leicht dickflüssigere Blut. Am Trinktag werden dann die herausgelösten Substanzen ausgeschieden.

Kurgetränk kann neben Mineralwasser, Tee und Säften auch trockener Kurwein in moderaten Mengen sein. Dieser wird wie die individuell benötigte Flüssigkeitsmenge, je nach Krankheitsbild ärztlich verordnet. Der Wein ist jedoch keineswegs zwingend vorgeschrieben.

Der gesundheitsfördernde Effekt des moderaten Weinkonsums:

  • Stoffwechselsteigernd
  • Durchblutungsfördernd
  • Hemmend auf das Bakterienwachstum im Darm
  • Reich an Mineralstoffen
  • Psychisch aufhellend
  • Steigernd auf das HDL-Cholesterin (das gute Cholesterin)
  • Reich an Antioxidantien und damit vorbeugend gegen Herzinfarkt
  • Besserung der Fließeigenschaften des Blutes

4. Ruhe und Bewegung

Der Wechsel von Ruhe und Bewegung in Zusammenhang mit dem Wechsel der täglichen Trinkmenge unterstützt den Entgiftungsprozess und steigert gleichzeitig das seelische Wohlbefinden.

Die Ruhephase, die sich am Trockentag anbietet, gibt dem Körper die Möglichkeit zur intensiven Regeneration. Entspannungstechniken, Massagen und Spaziergänge bauen Stress ab und geben die Möglichkeit, sich auf den eigenen Körper zu konzentrieren.

Die Bewegung an den Trinktagen regt den Stoffwechsel an und sorgt für zusätzlichen Fettabbau. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Aktivitäten im aeroben Bereich stattfinden und der Körper nicht überlastet wird. Der Fettabbau wird dadurch optimiert. Kannst Du dich bei den sportlichen Betätigungen problemlos unterhalten, ist das ein Zeichen dafür, dass Du Dich im oberen Bereich befindest. Die moderate Bewegung wirkt außerdem dem Eiweißabbau in den Muskeln und speziell auch am Herzen entgegen.

Bewegung in freier Natur - Sommer wie Winter - macht es leicht, Alltagssorgen zu vergessen und neue Energie zu tanken. Ob beim Wandern, Nordic Walking, beim Golfen, Tennisspielen, beim Langlaufen, Skifahren und beim Nordic Cruising oder den zahlreichen andern Sportmöglichkeiten...

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